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systemdÜber die Vor- und Nachteile von systemd lässt sich bekanntlich streiten. Die Userforen und Kommentarbereiche sind voll damit. Eigentlich war ich mit dem System-V-Init mehr als zufrieden. Die zu startenden Deamons waren einfach in einem Array in der rc.conf zu schreiben und Probleme gab es eigentlich auch nie. Allerdings hat meine Lieblingsdistribution bekannt gegeben auf kurz oder lang auf systemd umzusteigen. Die neuen Installationsmedien werden bereits mit systemd ausgeliefert. Momentan werden aber noch beide Bootvarianten unterstützt. Also dachte ich mir, bevor Dich das Rolling Release sprichwörtlich überrollt, die ganze Sache schon einmal austesten. Mein Archlinux bootet nun seit gestern mit systemd. Der Umstieg verlief reibungslos und ist hier “eingedeutscht” beschrieben. (alternativ der systemd im Wiki)
Fazit: Ein wenig schneller geht der Bootvorgang bis zum Grafiksystem schon vonstatten, aber das macht ja auch nicht den Löwenanteil der Bootzeit aus. Die Handhabung der Deamons hat sich geändert, empfand ich früher einfacher. Markante Vor- oder Nachteile kann ich keinen erkennen, ich bin aber auch nicht gerade der PID-Guru. Aber eine Alternative, ausser einen Distributionswechsel hätte ich eh nicht gehabt. So ist das mit der Freien Software… ;-)

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