Our Blog

Ich nutze nun seit längerem eigentlich kaum noch einen lokalen Email-Client, sondern wickele meine E-Mailkorrespondenz über Gmail ab. Der Nachteil, ausser das Google mich jetzt ziemlich genau kennt, ist die Tatsache eines fehlenden lokalen Backups meiner gesamten Mails. Bisher habe ich die Sicherung meiner Daten über Evolution realisiert, das ist aber eigentlich mehr als ich brauche. Daher war ich auf der Suche nach etwas “Schlankem”. Die Lösung heisst für mich Offlineimap. Dies ist ein kleines Komandozeilentool welches u.a. ein imap-Postfach eines Servers mit einem lokalen Maildir Store synchronisiert. Also genau mein Ding!
Die Konfiguration von  offlineimap erfolgt über die im Home-Verzeichnis anzulegende “.offlineimaprc”. Für (m)einen Gmailaccount habe ich folgenden Inhalt:

[general]
accounts= gmail
maxsyncaccounts= 3
#using one of machineui, blinkenlights, quiet, ttyui, basic
ui= basic

[Account gmail]
#postsynchook= notmuch new
autorefresh= 1
quick= 10
localrepository= gmail-local
remoterepository= gmail-remote

[Repository gmail-local]
type= Maildir
localfolders= ~/XXXXX

[Repository gmail-remote]
type= Gmail
ssl= yes
cert_fingerprint = XXXXX
keepalive= 60
remoteuser= XXXXX@gmail.com
remotepass= XXXXX
trashfolder=[Google Mail]/Papierkorb
spamfolder=[Google Mail]/Spam

Den Fingerprint bei Bedarf eintragen. War bei mir so. Ansonsten die XXXXX mit euren Daten füttern. Also Speicherort der  Mails und Zugangsdaten.

Der Aufruf erfolgt mit: $ offlineimap

offlineimap

Automatisiert kann man das selbstverständlich per cron ausführen…
Um im Fall der Fälle die gespeicherten Mails (im MailDir Format) lesen zu können, benötigt man logischerweise einen E-Mail-Client der damit umgehen kann, wie z.B. Balsa. Der ist nicht so mächtig wie Evolution, der das auch könnte, aber für meine Zwecke völlig ausreichend. Jetzt noch den Ordner (siehe localfolders) mit den heruntergeladenen Mails importieren  File -> Neu -> Lokales Maildir-Postfach und fertig.

slette

G+

So, what do you think ?