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Auf Grund der letztjährigen Bevormundung durch Ubuntu betreffend dem quasi aufgezwungenen Fenstermanger Unity und dessen Compiz-Unterbau hegte ich schon lange den Wunsch einer neuen Distribution , gern auch mal abseits der Debian apt-get Linie.
Ich weiss nicht warum, aber ArchLinux, welches wohl viel Handarbeit erfordert, reizte mich. Zudem wollte ich ein System ohne die 2/4-jährige Updatezyklen also ein Rolling Release System.
Startschuss für den Neuanfang war letztendlich eine von mir verfriemelte glib-Bibliothek welche sämtliche grafische Oberflächen meiner 11.10er terminierte. Somit war der Weg frei für das arch-netinstall.iso !
Nach erfolgreicher gänzlich händischer Grundsysteminstallation, Xserver und Gnome3 erwartet einen eingefleischten Ubuntuuser ein erschreckend leeres Anwendungs-Dock! Gefühlte 10 Applikationen “leuchteten” mich da lediglich an.
Es läuft fast nichts Out-of-the-box, kein Druckerassistent, Netzwerkmanager (braucht es eigentlich auch gar nicht) oder Browser selbst ein Textditor, ausser Vi, existiert nicht. Man muss sich das benötigte alles selbst “zusammen”installieren. Die Installation an sich erledigen die Paketmanager pacman und yaourt , und es gibt eigentlich keine Anwendungen, die es in den Paketlisten nicht gibt. Vorteil, man hat letztendlich nur die Programme auf der Platte die man wirklich braucht und nicht schon von Haus aus unnötiges Gedöns.
Die zentrale Konfiguration erledigt lediglich eine Datei Namens rc.conf. Auch sonst werden wenig GUIs zur Konfiguration verwendet, frei nach dem KISS-Prinzip. Man muss also viel die Konsole benutzen, für Klicker sicher ein Graus – für mich als KC85/2-Starter kein Problem. (und dabei unbedingt die zsh installieren!)
Um mal eben schnell ein fertiges System zu haben, oder Linuxanfänger bei der Stange zu halten ist Ubuntu sicher die bessere Wahl. Wer aber langfristig ein richtig geiles OS auf seiner Kiste haben will – probiert Archlinux! Ich bin Fan!

slette

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